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WAL - Neubau einer Firmenzentrale

Ein weltmarktführender Zulieferant für die Automobilindustrie, beauftragte Teamwerk-Architekten mit der Erstellung eines Gutachtens mit Studie für die Errichtung der zukünftigen Firmenzentrale mit Entwicklungszentrum auf ihrem Bestandsgrundstück in Waldkraiburg.

Ein weltmarktführender Zulieferant für die Automobilindustrie, beauftragte Teamwerk-Architekten mit der Erstellung eines Gutachtens mit Studie für die Errichtung der zukünftigen Firmenzentrale mit Entwicklungszentrum auf ihrem Bestandsgrundstück in Waldkraiburg. Dieses soll die aktuell noch auf mehreren Grundstücken verstreuten Abteilungen in einem Komplex vereinen. 

Als Grundlage für die Planung erfolgte eine detaillierte Bedarfsermittlung für die unterschiedlichsten Abteilungen für die nächsten 20 Jahre. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die zukünftige veränderte Arbeitsweise der Mitarbeiter gelegt. Eine Herausforderung war einerseits den Ansprüchen an Vernetzung mit anderen Abteilungen gerecht zu werden, als auch das Entwicklungspotential des Gebäudes bei laufenden Betrieb und prognostiziertem Wachstum aufrecht zu erhalten. 

Die Studie resultiert in einem Komplex mit dem Entwicklungszentrum im Erdgeschoss und darüber befindlicher Technik- und Verwaltungseinheit. Das Entwicklungszentrum mit Prototypenentwicklung, Testständen und Werkstätten ist befahrbar und die verglaste Basis des Komplexes. Die darüber befindlichen technischen Abteilungen können auf kurzem Wege die jeweiligen Postionen im Erdgeschoss leicht erreichen. Im 2. Obergeschoss befindet sich die Verwaltungsebene mit Repräsentationsräumen. Die ringförmige Struktur im Obergeschoss erlaubt dabei eine flexible Anpassung der Abteilungen je nach Bedarf. 
Im Innenhof im 1. OG befindet sich ein großer Dachgarten mit Anschluss an die Kantine.


Projektdaten:
Jahr: 2013-2014
LPH 1-2
BGF: 1.500 m2
250 Mitarbeiter

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AAC - Umnutzung eines Verwaltungsgebäudes in ein Boardinghouse / Pension

Nach Überprüfung der Möglichkeit der Umnutzung des Gebäudes in eine Wohnnutzung durch Teamwerk-Architekten und dem negativen Resultat nach Abstimmung mit der Landeshauptstadt München wurde entschieden, das Gebäude einer Hotel / Boardinghouse-Nutzung zuzuführen.

Das Bestandsgebäude der Aachener Grundvermögen Kapitalanlagengesellschaft mbH in
München Sendling stand nach Auszug des Hauptmieters über mehrere Jahre leer.

Nach Überprüfung der Möglichkeit der Umnutzung des Gebäudes in eine Wohnnutzung durch Teamwerk-Architekten und dem negativen Resultat nach Abstimmung mit der Landeshauptstadt München wurde entschieden, das Gebäude einer Hotel / Boardinghouse-Nutzung zuzuführen. Die vorhandene nachbarschaftliche Gewerbenutzung erlaubte keine reine Wohnnutzung in direkter Nachbarschaft. 

Aufgrund der vorhandenen Gebäudestruktur mit seinem hohen Gebäudetiefen, Stützenraster und den zwei Erschließungskernen, eignete sich das Gebäude hervorragend für die geplante Umnutzung in ein Boardinghouse. Die vorhandene Tiefgarage im Untergeschoss erlaubte zudem einen realen Nachweis der erforderlichen Stellplätze.


Projektdaten:
Auftraggeber: Aachener Grundvermögen Kapitalanlagengesellschaft mbH
LPH 1-4 (Bauvoranfrage)
150 Zimmer
Jahr: 2014
Ort: Kistlerhofstraße 144, München

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AUGS - Mehrfamilienhaus Augsburg

Der Neubau eines Mehrfamilienhauses in Augsburg basiert auf der Kombination einfacher Grundrisse, die durch Ihre klare Struktur einfach zu kombinieren und umzustrukturieren sind und einer expressiven Fassdengestaltung, die einzig auf der besonderen Perforation der Sonnenschutz und Balkonelemente beruht.

Der Neubau eines Mehrfamilienhauses in Augsburg basiert auf der Kombination einfacher Grundrisse, die durch Ihre klare Struktur einfach zu kombinieren und umzustrukturieren sind und einer expressiven Fassdengestaltung, die einzig auf der besonderen Perforation der Sonnenschutz und Balkonelemente beruht.

Großformtige Fensterläden, die in geöffnetem Zustand in einer Nische in der Wand bündig verschwinden gliedern die klare Fassade und beleben diese entsprechend dem Nutzerverhalten seiner Bewohner.

Nach Innen läßt das Ornament gefiltertes Licht hindurch, dass an Schattenspiele unter Bäume erinnert. Das nach hinten abgesetzte Dachgeschoss, mit seiner umlaufenden Dachterrasse nimmt sich optisch komplett zurück.

Eine Tiefgarage erlaubt die komplette Nutzung des Gartens als Grünfläche für Privatgärten, Spielplatz und Vorgarten.


Projektdaten:
Ort: Augsburg
Jahr: 2013 - 2014
13 Wohnungen

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INF_HAN - KiTa Infanterix München, Hanauerstraße

Der Kindergarten in der Hanauerstraße in München Moosach für den privaten Kindergartenbetreiber Infanterix wurde in das Erdgeschoss eines großen Bürokomplexes integriert. 

Die Herausforderung bestand darin, eine kindergerechte und abwechslungsreiche Umgebung für die unterschiedlichsten Nutzungen innerhalb einer Kindertageseinrichtung in einem sehr langen und schmalen Gebäudegrundriss zu integrieren. 

Foto Jann Averwerser

Foto Jann Averwerser

Der Kindergarten in der Hanauerstraße in München Moosach für den privaten Kindergartenbetreiber Infanterix wurde in das Erdgeschoss eines großen Bürokomplexes integriert. 

Die Herausforderung bestand darin, eine kindergerechte und abwechslungsreiche Umgebung für die unterschiedlichsten Nutzungen innerhalb einer Kindertageseinrichtung in einem sehr langen und 

schmalen Gebäudegrundriss zu integrieren. 

Entwurfskonzept war die Gliederung und Zonierung des großen, alle Einheiten verbindenden Spielflurs durch sich öffnende, enger werdende und schwingende Flurwänden. 

Somit entstanden offene und weite, zum Spielen und Verweilen einladende Raumsequenzen innerhalb des Flures, als auch enge schmale Flursegmente, die öffentliche und private Bereiche gliedern. 

Der Kindergarten besteht aus zwei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe mit 50 Kindern. 

Die Einheiten verfügen über direkt zugeordnete Sanitär- und Schlafbereiche. Ein großer Mehrzweckraum ist von allen Gruppen zugänglich. 

Eine große Freifläche befindet sich im Hof des Gebäudekomplexes und ist vom Gruppenraum des Kindergartens, dem Mehrzweckraum und über das Foyer zu erreichen. 

Neben einem Sandkasten und Spielgeräten wurde eine Bobbycar-Rennstrecke entlang der 40 m langen Fassade errichtet.

Das Farbkonzept sieht für die unterschiedlichen Funktionen besondere Farbwerte vor: 

die Gruppenräume wurden orange, die Schlafräume petrol, der Mehrzweckraum blau, der Flur hellgrün und die Verwaltungs- und Personalräume rot angelegt. Dieses Farbschema wurde am Boden, an den Wänden und auch bei den Leuchten angewandt. 

Durch leichte Farbnuancen, hervorgerufen durch unterschiedliche Materialien und die geschwungenen Flurwände, entstand ein besonderes Farbspiel. 

Runde Pendelleuchte greifen die Kreise im Logo des Betreibers Infanterix auf. Die Leuchten wurden in unterschiedlichen Größen und Höhen montiert.

Die farbigen Stoffschirme greifen die Grundfarbe des Raumes auf und setzen diese in leichten Farbnuancen um.

Die einzelnen Räume werden durch einen großzügigen Erlebnisflur mit geschwungenen Flurwänden, Stützen und senkrechten LED-Lichtlinien verbunden, die an eine Wiese oder Waldlichtung erinnern. 

Die Funktionsräume gliedern sich entlang dieser geschwungenen Wände. 

Neben den LED-Leisten erhält der Flur Tageslicht über großzügige Glaselemente neben den Türen. 

Die Wände des Flurs sind auf einen Meter Höhe mit magnetischer Wandfarbe gestrichen. Der Flur wird somit zu einer großen Galerie für Zeichnungen der Kinder. 


Foto Jann Averwerser

Foto Jann Averwerser

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Privathäuser Jan Foerster Privathäuser Jan Foerster

MEN - München, Einfamilienhaus

Die behutsame Erweiterung eines existierenden Einfamilienhauses aus der 60er Jahren war die Aufgabe dieses Bauvorhabens.

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Die behutsame Erweiterung eines existierenden Einfamilienhauses aus der 60er Jahren war die Aufgabe dieses Bauvorhabens.

Das Bestandsgebäude ist in drei, übereinander befindliche Einliegerwohnungen untergliedert. Die Wohnung im Erdgeschoss musste aufgrund von Familienzuwachs erweitert werden. Dazu wurde zwischen Garage und Hauptgebäude ein Anbau geplant, der von der Straße nicht zu sehen ist und sich hinter einer Bestandswand befindet.

Der Anbau erweitert die Wohnung im Haupthaus um drei Zimmer und nimmt ebenfalls den neuen Fahrstuhl auf, der alle drei Geschosse miteinander verbindet. Die neue Küche mit Esszimmer und das Wohnzimmer bilden dabei mit dem Hauptgebäude einen Rahmen, der die Terrasse umschließt und fasst.

Jeder der drei Pavillons, die sich aneinander reihen orientieren sich in eine andere Richtung und definieren einen eigenständigen Aussenraum. Das Arbeitszimmer zum Vorgarten, das Esszimmer zum Kräutergarten und das Wohnzimmer zur Hauptterrasse.


Projektdaten:
Auftraggeber: privat
Ort: München
Jahr: 2013-2015
Fläche: BGF 280m2

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Öffentlichkeit Jan Foerster Öffentlichkeit Jan Foerster

Veröffentlichung "Stadt Entwerfen"

Veröffentlichung des Projektes "Wohnen am Lettenwald" in Ulm Böfingen im Buch von Leonhard Schenk, Stadt entwerfen vom Birkhäuser Verlag.

Veröffentlichung des Projektes "Wohnen am Lettenwald" in Ulm Böfingen im Buch von Leonhard Schenk, Stadt entwerfen vom Birkhäuser Verlag.

Projekt ULM - Lettenwald hier.

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Bildung Jan Foerster Bildung Jan Foerster

INF_AUB - Kita Infanterix Aubing

Die Kita Aubing in der Industriestraße in München ist die dritte Kindertagesstätte, die Teamwerk für den privaten Träger Infanterix realisieren konnte.

Die Kita Aubing in der Industriestraße in München ist die dritte Kindertagesstätte, die Teamwerk für den privaten Träger Infanterix realisieren konnte.

Der bis auf den zentralen Lift- und Treppenkern komplett in Holzmassivbauweise errichtete Baukörper schließt als Anbau an ein bestehendes Mehrfamilienhaus an und orientiert sich an dessen Merkmalen und Dimension. Auf der Straße abgewandten Seite befindet sich die große Freispielfläche mit altem Baumbestand, an dessen Anschluss ein Gemeindezentrum mit Kirche der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde geplant ist.

Die Kindertagesstätte verfügt über 3 Kinderkrippen und zwei Kindergartengruppen vom ersten bis zum zweiten Obergeschoss. Im Souterrain befindet sich, mit einer großen Freitreppe in den Garten verbunden, der Mehrzweckraum. Darüber hinaus fungiert die Kindertagesstätte mit seiner großen Gastroküche als Versorgungseinheit für die anderen Kindertagesstätten der Infanterix Kindergärten im gesamten Münchner Raum.

Bei der Gestaltung der Fassade wurde darauf geachtet ein für die Kinder, gerade von Innen interessantes und erlebbares Fassadenkonzept zu entwickeln. Der Altersstufe gerecht werdend, wurden die Fenster auf unterschiedlichen Höhen positioniert, sodass es den Kindern möglich ist Ausblicke auf die Straße und den Garten zu erhalten.

Der hohe Grad an Vorfertigung in Holzmassivbauweise von ABA-Holz ermöglichte eine schnelle Bauweise und eine frühe Fertigung der weiteren Fassadenelement. Eine Herausforderung stellte der hohe Grundwasserstand dar. Um eine aufwendige und teure Wasserhaltung zu vermeiden wurden die unter dem Grundwasserspiegel befindlichen Elemente wie Aufzugsunterfahrt oder der Schacht der Hebeanlage als Betonfertigteil angeliefert und in die geplante Position vor Ort in das Grundwasser gehängt. Durch verfüllen der umgebenden Wasserfläche durch Beton wurden dann die Fertigteile final fixiert.

Nach Errichtung des Holzbaus und dem Setzen der Fenster und der Fassade wurde der Innenausbau basierend auf dem vorhandenen, und von Teamwerk schon bei der Kindertagesstätte Infanterix in der Hanauerstraße angewendeten Farbgestaltung fortgeführt. Das Farbkonzept sieht für die unterschiedlichen Funktionen besondere Farbwerte vor: die Gruppenräume wurden orange, die Schlafräume petrol, der Mehrzweckraum blau, der Flur hellgrün und die Verwaltungs- und Personalräume rot angelegt.

Dieses Farbschema wurde am Boden, an den Wänden und auch bei den Leuchten angewandt. Durch leichte Farbnuancen, hervorgerufen durch unterschiedliche Materialien entstand ein besonderes Farbspiel.


Projektdaten:
Auftraggeber: Infanterix GmbH
Ort: München Aubing
Fertigstellung: August 2013
Fläche: 1.200 qm

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Gewerbe, Städtebau, Wohnungsbau Jan Foerster Gewerbe, Städtebau, Wohnungsbau Jan Foerster

PEK - Peking, Hot Spring Resort

Hot Spring Landscape Resort ist der Entwurf für ein Entwicklungsgebiet nördlich von Peking, welches ein Hotel, Ferienhäuser, und ein Konferenzzentrum mit einem Erlebnis- und Wellnessbad vereint.

Hot Spring Landscape Resort ist der Entwurf für ein Entwicklungsgebiet nördlich von Peking, welches ein Hotel, Ferienhäuser, und ein Konferenzzentrum mit einem Erlebnis- und Wellnessbad vereint.
 
Wie Blätter einer Blüte arrangieren sich die Pavillons einzelner Nutzungen des „Hot Spring Landscape Resorts“ in der Landschaft. Diese werden über Terrassen, die sich aus der Topographie der Landschaft ergeben miteinander vereint.
Die einzigartige Dachform der „Blütenblätter“ gibt dem Resort eine besondere Identität und Leichtigkeit, trotz des geforderten massiven Bauvolumens. Je nach Nutzung, Ausrichtung und Grundrissorganisation öffenen sich die Blütenblätter zu unterschiedlichen Seiten.
 
Die Konstruktion der Dächer besteht aus vorgefertigten gebogenen Holzstrukturen, die scheinbar über der Landschaft zu schweben beginnen. Die Fassaden der Baukörper sind aus großformatigen Glaselementen und lassen die Grenze zwischen Innen und Aussen verschwinden.
Die umspülende Landschaft ist den einzelnen Pavillons zugeordnet, gibt diesen die jeweils nötige Privatsphäre un vereint das Resort zu einem zusammenhängenden Landschaftspark.
 
Dienende Nutzungen, wie z.B. Shopping, Tiefgaragen oder Technik befinden sich in der Topographie der Terrassen und verschwinden aus dem Blickfeld und aus dem Bewusstsein der Gäste.
Die Kombination der unterschiedlichen Nutzungen im Rahmen der Entwicklung eines Gebietes ist für China typisch. So finanziert der Verkauf von Ferienhäusern die Entwicklung des Erlebnis- und Wellnessbades, welches langfristig die Attraktivität des Hotels und des Kongresszentrums sichert.


Die auf dem Gebiet geplanten Nutzungen sind wie folgt:
Hotel: 32.400qm
Konferenzzentrum: 17.000qm
Boarding-Haus: 7.400qm
Clubhaus: 3.800qm
Shopping: 6.200qm
Restaurants: 1.800qm
Therme: 20.500qm

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Bildung Jan Foerster Bildung Jan Foerster

DOM - Internationale Schule München

Die internationale Schule und Kindertagesstätte IKC, International Kids Campus, plante den Neubau einer über 12 Klassenstufen verlaufenden Schule mit integriertem Kindergarten im Norden von München.

Die internationale Schule und Kindertagesstätte IKC, International Kids Campus, plante den Neubau einer über 12 Klassenstufen verlaufenden Schule mit integriertem Kindergarten im Norden von München. Wie auch beim Neubau, des durch Teamwerk geplanten und realisierten Kindergartens in der Lerchenauer Straße, sollte auch hier ein in modularer Holzbauweise geplantes ökologischen Gebäude entstehen, welchen den Ansprüchen des Bauherrn an ein nachhaltiges Lehrgebäude gerecht werden sollte.

Über mehrere Jahre wurden dazu Grundstücke analysiert und Machbarkeitsstudien entwickelt, da das Finden eines Schulstandortes für einen privaten Träger sehr schwierig ist, da in der Entwicklungsplanung der Landeshauptstadt München ein Schulstandort solcher Größenordnung für einem privaten Träger nicht vorgesehen war. Die in Dimension und Lage passenden Grundstücke befanden sich meist in Gewerbegebieten, die bauordnungsrechtlich und in Punkto Emission für einen Schulstandort oft nicht geeignet waren.

Im Münchner Norden, in zweiter Reihe zur Domagkstraße, wurde dann ein Standort gefunden, der im Rahmen einer detaillierten Prüfung der Eignung aus Sicht des Emissionsrechts und der Verkehrsplanung für geeignet befunden wurde. Darauf aufbauend wurde zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro HinnenthalSchaar aus München eine Bauvoranfrage erarbeitet, die eng mit der Landeshauptstadt München abgestimmt wurde.

Die Setzung des langgezogenen Baukörpers sieht vor, die von Osten imitierenden Schalleinflüsse des Gewerbegebietes abzufangen und so eine Sport- und Freispielfläche für die Schule und den Kindergarten zu ermöglichen. Die begrenzte Größe des Grundstückes und die hohen Ansprüche an die Sportanlagen resultierte in einer komplexen Stapelung der Nutzungen in einem klar definierten Baukörper. Trotz der, inklusive der Kinderkrippen- und Kindergartennutzung über 18 Jahrgangsstufen verlaufende Schulstruktur, und der damit verbundenen eindeutigen internen Trennung Nutzungsbereiche, ist der Baukörper wie eine kleine Stadt aufgebaut, die auf mehreren Ebenen miteinander verbunden ist.


Projektdaten:
Bauherr: IKC München
Ort: München, Domagkstraße
Jahr: 2012 - 2013
Fläche: 9.900 qm
 

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Wohnungsbau Jan Foerster Wohnungsbau Jan Foerster

IRSCH - Umbau eines Mehrfamilienhauses

Auf Grundlage einer für den ehemaligen Eigentümer durchgeführten Machbarkeitsstudie hat die Pronesta GmbH das Bestandsgebäude in der Irschenhauser Straße erworben. Es handelte sich dabei um ein in die Jahre gekommenes, aufgrund eines Bombeneinschlages und der Zerstörung der historischen Fassade nicht unter Denkmalschutz stehendes Gebäude aus der Jahrhundertwende.

Fotos Pronesta

Fotos Pronesta

Auf Grundlage einer für den ehemaligen Eigentümer durchgeführten Machbarkeitsstudie hat die Pronesta GmbH das Bestandsgebäude in der Irschenhauser Straße erworben. Es handelte sich dabei um ein in die Jahre gekommenes, aufgrund eines Bombeneinschlages und der Zerstörung der historischen Fassade nicht unter Denkmalschutz stehendes Gebäude aus der Jahrhundertwende.

Die Pronesta GmbH aus München, die auf die hochwertige Sanierung von Wohnimmobilien spezialisiert ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, dass Gebäude nach historischen Plänen zu sanieren und darüber hinaus, entsprechend den aktuellen Anforderungen der zukünftigen Bewohner, zu revitalisieren. So erfolgte neben der Aufstockung mit einem neuen Dachstuhl der Einbau eines Aufzuges, als auch die Umnutzung des Souterrains in eine hochwertige Maisonette-Wohnung. Besonders Wert wurde gelegt auf die Aufarbeitung der Bestandsböden und Türen, die den Charakter des Gebäudes im Inneren ausmachen. Die Gestaltung der Aussenanlage erfolgte ebenso in Anlehnung an historische Pläne.


Projektdaten:

Bauherr: Pronesta GmbH
Ort: München Irschenhauser Str. 
Fertigstellung: 2012    
10 Wohneinheiten
LPH 1-4

Fotos Pronesta

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Gewerbe, Innenarchitektur Jan Foerster Gewerbe, Innenarchitektur Jan Foerster

KvR - Kapitales vom Rind

Das alteingesessene Traditionslokal Rolandseck in der Schwabinger Viktoriastraße musste saniert und an ein neues Gastronomiekonzept angepasst werden. Das Konzept sieht eine gekonnte und außergewöhnliche Mischung aus Wirtshaus und Steakhouse vor.

Foto KvR

Das alteingesessene Traditionslokal Rolandseck in der Schwabinger Viktoriastraße musste saniert und an ein neues Gastronomiekonzept angepasst werden. Das Konzept sieht eine gekonnte und außergewöhnliche Mischung aus Wirtshaus und Steakhouse vor.

Beim Entwurf und der Umsetzung galt es die Tradition der Räumlichkeiten zu erhalten, klassische Stilelemente zu finden und zugleich neu zu interpretieren. 

Das innovative Grillkonzept erforderte im Bestand Platz für eine neue Fleischtheke und den zugehörigen freistehenden Grill zu schaffen. 

Hier kann der Gast sein Steak selbst aussuchen und beobachten wie es über dem Buchenholzgrill zubereitet wird.

Die Bar wurde versetzt, steht nun im Zentrum des Gastraumes und wird nun durch einen großflächigen Kronleuchter aus 486 Maßkürgen ins rechte Licht gesetzt.

Hirschgeweihe, grün gefärbtes Kuhfell, die Bar als „Bierhimmel“ und viele weitere Details machen das KvR zu einem gemütlichen Wirtshaus der Gegenwart.


Projektdaten:

Auftraggeber: K.v.R. GmbH, Simi Berst

Ort: München, Viktoriastr. 21

Jahr: 2012

Foto KvR
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Foto KvR
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Städtebau, Wettbewerb Jan Foerster Städtebau, Wettbewerb Jan Foerster

KREA - München Kreativquartier - Städtebaulicher Ideenwettbewerb 4. Platz

Das Kreativquartier bietet im Status quo ein facettenreiches Angebot an Architektur, Freiräumen und Nutzungen. Diese zum Teil stark identitätsstiftende Elemente definieren einen Charakter, der den heutigen Charme dieses Stadtbausteins ausmacht und die ansässigen künstlerischen Nutzungen überhaupt erst möglich gemacht hat.

Patchwork Kreativquartier - Wohnen auf der Stadt

Das Kreativquartier bietet im Status quo ein facettenreiches Angebot an Architektur, Freiräumen und Nutzungen. Diese zum Teil stark identitätsstiftende Elemente definieren einen Charakter, der den heutigen Charme dieses Stadtbausteins ausmacht und die ansässigen künstlerischen Nutzungen überhaupt erst möglich gemacht hat. 

Im ersten Schritt ist nun das Ziel, genau diese wichtigen Elemente ausfindig zu machen und diese als Ausgangssituation für eine zukünftige Entwicklung zu betrachten. Das gilt sowohl für die vorhandene Hochbauarchitektur, als auch für die Freiräume im Areal, die sich in den letzten Jahrzehnten zu wertvollen Strukturen entwickelt haben.

Ziel: Ermöglichung der stadtplanerischen Voraussetzung für die Entwicklung eines urbanen, durch kreative und kulturelle Nutzungen geprägten identitätsstiftenden Stadtquartiers durch die Programmierung des städtischen Raumes auf Basis synergetischer Nutzungsschwerpunkte auf einer öffentlichen und dichten Ebene und der Überlagerung mit verschiedenen Formen des Wohnens.

Patchwork Kreativquartier überlagert zwei extreme städtebaulichen Dichten vertikal: Einer verdichteten und urbanen Basis, basierend auf den Bestandsqualitäten des Kreativquartiers und einer aufgelockerten privaten und durchgrünten Ebene des Wohnens über den Dächern von München.

  

 

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Städtebau, Wettbewerb Jan Foerster Städtebau, Wettbewerb Jan Foerster

FREI - Wohngebiet in München, Freiham - 6. Preis

Die Stadt München steht vor der Herausforderung in der Zukunft seiner stetig wachsenden Bevölkerung erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Freiham, an der Nahtstelle zwischen Stadt und Land, stellt dabei das letzte freie Entwicklungsgebiet im Stadtgebiet Münchens dar. 

RUral+urBAN Die Stadt München steht vor der Herausforderung in der Zukunft seiner stetig wachsenden Bevölkerung erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Freiham, an der Nahtstelle zwischen Stadt und Land, stellt dabei das letzte freie Entwicklungsgebiet im Stadtgebiet Münchens dar. Es stellt sich die Frage, wie eine Siedlungsstruktur entwickelt werden kann, die zum einen der in München sehr eingeschränkten Ressource Bauland Rechnung trägt, darüber hinaus aber den Bedürfnissen der Bewohner Münchens gerade am Stadtrand gerecht werden kann. Es gilt eine städtebauliche Struktur zu entwickeln, die die Vorteile von Stadt- und Landleben miteinander verbindet und darüber hinaus der Stadt München die Option bietet in weiterer Zukunft mögliche Verdichtungen innerhalb der dann vorhandenen Stadtstruktur vornehmen zu können.

Aus den oben genannten Zielen der Stadtentwicklung ergibt sich das Prinzip des Projektes „RuBan“: Synergie der Potentiale ruralem und urbanen Lebens in einer besonderen Siedlungstypologie - „RUral+UrBan“ = RUBAN. RUBAN verbindet die Vorzüge einer urbanen Stadtstruktur mit seiner Dichte und Nutzungsüberlagerung und den Qualitäten des Lebens auf dem Land in Form von Häusern mit Einfamilienhausqualität.

Ruban vertauscht die traditionell in städtischen Hinterhöfen gelegenen Gewerbe und verdichteten Wohnflächen gegen verdichteten Wohnungsbau in Einfamilienhausqualität mit eigenem Garten und weitet den traditionell städtischen Hinterhof als großzügigen, grünen Naturraum mit Parkcharakter aus. Die innen gelegenen Gewerbe- und verdichteten Wohnflächen verlassen somit den Hof und orientieren sich als zweite Gebäudereihe zur Strasse. Der Blockrand schichtet sich und bildet einen gesonderten Nachbarschaftshof mit halbprivatem Charakter. Das Mischen der Qualitäten des Landlebens - Wohnen in Einfamilienhäusern, Naturbezug mit eigenem Garten - mit denen des Stadtlebens - Wohnen mit Arbeiten, und den damit verbundenen differenzierten Frei- raumqualitäten stellt die besondere Typo- logie von RUBAN dar.

Die Strukturierung des Gebietes über Parzellen und einfache städtebauliche Regeln schafft kurzfristig flexible Grundstücksgrößen und ermöglicht langfristig die Nachverdichtung innerhalb der gebauten Struktur.

RUBAN schafft die Möglichkeit einer bedarfsorientierten Stadtentwicklung ohne die Ausweisung zusätzlicher Baugebiete und leistet seinen Beitrag gegen die Zersiedlung der Stadt und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

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Bildung, Studien Jan Foerster Bildung, Studien Jan Foerster

KID - Erweiterung einer Kiga am Kidlerplatz, München

Die Baureferat der Landeshauptstadt München plante die Erweiterung des bestehenden Kinderkrippe am Kidlerplatz 5 in München um zwei weitere Gruppen mit dann insgesamt 72 Kindern.

Die Baureferat der Landeshauptstadt München plante die Erweiterung des bestehenden Kinderkrippe am Kidlerplatz 5 in München um zwei weitere Gruppen mit dann insgesamt 72 Kindern. Alternativ sollte dabei eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes und ein Neubau untersucht werden. 

Die Studie untersuchte anhand der Vorgaben des Raumprogramms verschiedenste Varianten. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Effizienz des Gebäudegrundrisses hinsichtlich des Betriebes aber auch im Bau. Anhand aufwendiger Volumen- und Grundrissstudien, sowie durch Vergleichstabellen, wurden klare und nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen erarbeitet. Ergebnis war die Entscheidung das Bestandsgebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dieser Neubau hätte dann auch die aktuell problematische Aufteilung der Freiflächen kompensiert. 

Der Grundriss sieht eine klare Gliederung der Nutzungen in Gruppen- und Nebenräume nach Süden vor und eine Organisation der versorgenden Nutzungen, wie Lager, Küche und Büro nach Norden. Die Gruppenräume und ihre Nebenräume aus Sanitär und Ruheraum bilden dabei kleine Einheiten, die durch einen eigenen kleinen Flur erschlossen werden.


Projektdaten:
Auftraggeber: LH München Baureferat
Jahr: Oktober 2011

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PRO - HNO-Praxis am Promenadeplatz

Der Entwurf der HNO-Praxis Prof. Dr. Staudenmaier am Promenadeplatz in München basiert auf dem Entwurfskonzept der Reduktion von Material, Form und Farbe, mit dem Ziel der Entwicklung einer klaren, zurückhaltenden und zeitlosen Architektursprache. 

Der Entwurf der HNO-Praxis Prof. Dr. Staudenmaier am Promenadeplatz in München basiert auf dem Entwurfskonzept der Reduktion von Material, Form und Farbe, mit dem Ziel der Entwicklung einer klaren, zurückhaltenden und zeitlosen Architektursprache. 

Die Anordnung der Behandlungs- und Therapieräume wurde in enger Zusammenarbeit mit den in der Praxis tätigen Ärzten entwickelt und optimiert die räumlichen Behandlungsabläufe vom Empfang über Warten, Behandlungsräume, Therapieräume, Audiokabine und Interimswarten.

Maßgeschneidert auf die besonderen Ansprüche, wurde eine große Audiokabine in Form eines eigenständigen Raumes entwickelt, die dem Arzt, dem Patienten und einer Begleitperson einen längeren Aufenthalt angenehm macht. 

Die monolithischen Empfangsmöbel gliedern das großzügige Foyer in Empfang und Interimswarten. Sämtliche anderen Möbel nehmen sich zurück, werden Teil der umfassenden Raumgeometrie. Für Patienten unzugängliche Räume werden über Türen erschlossen, die scheinbar unsichtbar in großzügige Schrankwände integriert sind. Hinter den in klaren Linien gehaltenen Wandpanelen verstecken sich dazu großzügige Aufbewahrungsmöglichkeiten. 

Die Materialität wurde auf Eichendielen, weiss lackierte Möbel und unbehandelten Beton reduziert. Das Beleuchtungs-konzept hatte zum Ziel, die räumlichen Qualitäten hervorzuheben und dabei die Leuchtkörper weitestgehend in den Hintergrund zu setzen. So wurden die Wandfluter im Foyer, und die Flächenleuchten in den Behandlungszimmern in die Decke versenkt. Einzig besondere Leuchten im Wartebereich und am Empfang treten als Objekt hervor. 


Projektdaten:

Auftraggeber: Prof.Dr.med. Rainer Staudenmaier

Ort: München

Jahr: 2011

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HOL - Hamburg Holstenwall

Entwicklungsstrategie für ein denkmalgeschütztes Stadthaus mit dem Ziel der Steigerung der Vermarktungsfähigkeit eines benachbarten großen Bürogebäudes.

Im Auftrag der IVG der Ver.di wurde eine Studie für ein denkmalgeschütztes Gebäude in Hamburg entwickelt. Die Untersuchung hatte zum Ziel, Potentiale durch Synergieeffekte zu erarbeiten, die sich durch den Erwerb und die Entwicklung des Gebäudes für ein schon in Besitz der Ver.di befindliches großes Bürogebäude ergeben könnten.
Beim Bestandsgebäude handelte es sich um ein Backsteingebäude aus der Jahrhundertwende mit 4 Geschossen. Nach Prüfung der städtebaulichen Potentiale konnte die Nutzfläche durch eine Aufstockung und eine Nutzbarmachung des tiefer gelegenen Gartengeschosses verdoppelt werden.
 
Das Nutzungskonzept sieht eine Mischung aus mehreren familiengerechten Nutzungen aus Kinderkrippe, Kindergarten, Hausaufgabenbetreuung, Fitnessräumen, Physiotherapiezentrum und Wohnungen zur temporären Nutzung vor. Kalkulationen haben ergeben, dass die verschiedenen Nutzungen komplett über die Miete des angrenzenden Bürokomplexes (Brahmskontor mit 40.000qm Nutzfläche) betrieben werden können und dadurch einen großen Vermarktungsvorteil gegenüber benachbarten Büroimmobilien nach sich ziehen.
 
Nach Erstellung der Studie hat sich die IVG der Ver.di zum Kauf der Immobilie entschieden.

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HOH - Studie zur Umnutzung und Revitalisierung

Studie zur Umnutzung eines Bestandsgebäudes in ein Hotel.

Teamwerk-Architekten wurde 2011 vom Eigentümer des Anwesens Hohenzollernstraße 5 in München damit beauftragt, eine vergleichende Studie zur Umnutzung und Revitalisierung der Liegenschaft in Schwabing zu erstellen. 

Ursprünglich wurde die Ladeneinheit vom Eigentümer selbst als Schuhladen verwendet und die oberen Geschosse inkl. Rückgebäude von einer Münchner Hotelfamilie bewirtschaftet. 
Nachdem sich das Gebäude in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befunden hatte, sollte nun im Rahmen der Studie analysiert werden, welche Nutzungsart und Mischung langfristig aus ökonomischer Sicht anzustreben ist. Darauf aufbauend sollte eine Bauvoranfrage erstellt werden. 
Verglichen wurden dabei die Alternativen Bestandserhalt / Abbruch und Neubau bzw. die Nutzungsarten Hotel, Boardinghouse und Wohnen. Dabei sollte eine Ladennutzung im Erdgeschoss immer erhalten bleiben. Die Analyse zeigte, dass der Neubau mit Hotelnutzung der oberirdischen Geschosse und der Erhalt der beiden Tiefgeschosse die wirtschaftlichste Alternative darstellte.  

Die Analyse umfasste neben der Klärung des Baurechts in enger Abstimmung mit der LBK, vor allem die Ermittlung möglicher Nutzflächen mittels alternativer Grundrissalternativen. Eine vergleichende Kostenermittlung stellte dann die Entscheidungsgrundlage dar.

Nach Abschluss der Studie wurde klar, dass das Nachbargrundstück, Ecke Leopoldstraße, ebenfalls abgerissen und neu bebaut werden soll. Aufgrund der stadtgestalterisch besonderen Lage wurde hier von der LBK ein Wettbewerb gefordert. 
Aus taktischen Gründen wurde mit
dem Genehmigungsprozess für das Hotel das Ergebnis und die rechtliche
Sicherung des Entwurfes Ecke Leopoldstraße, abgewartet, da sich herausstellte, dass die Stadt an dieser Stelle eine sehr hohe Bebauung in Aussicht gestellt hat. Grundlage für die geplante
Bauvoranfrage sollte dann die Anlehnung an die Gebäudehöhe des Nachbargrundstückes sein. 
Ab April 2016 errichtet der Bauherr nun drei neue Gebäudeteile. 
Das Vordergebäude mit acht oberirdischen Geschossen zur Hohenzollernstraße, ein Hofgebäude und ein Rückgebäude. Im Hauptgebäude wird, neben der Ladennutzung im Erdgeschoss, ein Hotel mit 82 Zimmern entstehen. Im zweiten Untergeschoss
wird das Parkaus weiterhin betrieben, aber nun mit einem Autoaufzug
erschlossen. 


Projektdaten:
Bauherr: Tretter
Ort: München Schwabing
Jahr: 2011
Nutzfläche: ca. 2.500 qm
82 Zimmer

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BEI - Wohngebiet in Beijing

Die Projektstudie für ein Wohn- und Gewerbegebiet nördlich von Beijing nimmt die Typologie der Rundbauten der chinesischen Hakka auf und interpretiert diese neu.

Die Projektstudie für ein Wohn- und Gewerbegebiet nördlich von Beijing nimmt die Typologie der Rundbauten der chinesischen Hakka auf und interpretiert diese neu.

Die Besonderheit der städtebaulichen Situation ist der direkte Übergang eines existierenden Gewerbegebietes zu einer großen zusammenhängenden Waldfläche. Das Raumprogramm sieht eine Mischung aus Gewerbe, Büro, Versorgung und Wohnen vor. Die räumliche Interpretation der Rundbauten manifestiert sich in der positiven Ausformulierung eines klassischen Rundbaus in der Nähe des Waldes und der langsamen Verdichtung der Baumassen bis hin zu geschlossenen Gebäudevolumen mit großen runden Höfen hin zum Gewerbegebiet. Die Typologie der Rundbauten sieht ein flexibles durchgehendes Sockelgeschoss vor, welches je nach Lage großflächige Nutzungen, wie Einkaufszentren, Sportanlagen, Gewerbe oder Parken aufnehmen kann. Darüber befindet sich der eigentliche Rundbau mit seinem großen privaten Hof. Je nach Umgebung unterscheidet sich die Landschaft im Hof. Diese ist entweder eine verdichtete bewaldete Fläche in offener Landschaft, oder eine Lichtung, sobald der Rundbau von Wald umschlossen ist.

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Nominierung für den Förderpreis 2011 der Landeshauptstadt München

Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass Teamwerk-Architekten für den Förderpreis 2011 der Landeshauptstadt München nominiert wurde.

Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass Teamwerk-Architekten für den Förderpreis 2011 der Landeshauptstadt München nominiert wurde: „Alle zwei Jahre verleiht die Landeshauptstadt München Förderpreise für Bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Schmuck. Die Ausstellung „Förderpreise 2011", die in der lothringer_13_halle vom 19.03. bis 17.04.2011 zu sehen ist, zeigt Werke der insgesamt 29 Künstlerinnen und Künstler, die von den Mitgliedern der fünf Fachjurys nominiert wurden. Mit den Preisen werden herausragende junge Münchner Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet. Ziel der Förderpreise ist es, die qualitätsvolle bisherige Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger hervorzuheben und ihren zukünftigen Werdegang zu unterstützen." (LHM)

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Bildung Jan Foerster Bildung Jan Foerster

CHIN - Chinesischer Kindergarten

Der Deutsch-Chinesische Kindergarten AFU Glückskind wurde Frühjahr 2011 in München Schwabing eröffnet. Das pädagogische Konzept basiert auf der spielerischen Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur für Kinder aus China, als auch aus Deutschland.

Der Deutsch-Chinesische Kindergarten AFU Glückskind wurde Frühjahr 2011 in München Schwabing eröffnet. Das pädagogische Konzept basiert auf der spielerischen Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur für Kinder aus China, als auch aus Deutschland.

Das übergeordnete Gestaltungskonzept basiert auf der Kombination einzelner Wohnhäuser, den Gruppenräumen, die in einer Waldlandschaft aus Bambus eingebettet sind.

Die Raumkomponenten des Bambuswaldes bestehen aus dem Boden und dem Bambuswald. Sämtliche Sitzgelegenheiten, Tische etc. entwickeln sich in Farbe und Form aus dem Boden heraus. Es entsteht eine nutzbare Architekturlandschaft. Dem zugeordnet umschließen „Bambusstämme“ aus abgerundeten Holzprofilen verschiedenste Raumkontinuen. Diese sind geschwungen angeordnet und dienen je nach Ort als Garderobe, Bücherregal, Abtrennung oder Verkleidung. Die Belichtung des Bambuswaldes geschieht durch Leuchtmittel, die hinter den Holzlatten angeordnet sind und den Raum in diffuses Licht tauchen.

Im Gegensatz zum frischen und luftigen Ambiente des Bambuswaldes, werden die Wohnhäuser Geborgenheit und Wärme ausstrahlen. Holz ist das vorwiegende Material. Die Organisation der Häuser orientiert sich an kulturellen Eigenarten des chinesischen Wohnraumes. Einrichtungsgegenstände können weitestgehend an der Wand aufgeräumt werden, um immer einen möglichst freien nutzbaren Raum erhalten zu können.

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